Am vergangenen Wochenende (24./25.11.18) richteten die Ministrantinnen und Ministranten des Landkreises Berchtesgaden in der Sporthalle Bad Reichenhall ihre eigene Meisterschaft aus. Insgesamt traten 15 Mannschaften in der Altersklasse 1 (bis 14 Jahren) und 6 Mannschaften in der Altersklasse 2 (ab 14 Jahren) an und so spielten an diesen beiden Tagen 190 Ministrant/innen aus, welche zwei Teams im Fruühjahr 2019 das Berchtesgadener Land in ihrer Altersklasse auf Diözesanebene vertreten werden.

Die Wiener haben für so manches Denkmal oder geschichtliche Personen ihre eigenen Ausdrücke, die oft einprägsamer sind, als die offiziellen Namen. Dies erfuhren die Ministranten gleich bei der Stadtbesichtigung in Wien. So gibt es für das Heldendenkmal der Roten Armee den liebevollen Namen Erbsenbeppi und Kaiser Leopold I, Kaiser zur Zeit des zweiten Türkenkrieges wird kurz Türkenpoldi genannt.

Natürlich hat Wien noch viel mehr geschichtliches und auch kulturelles zu bieten.

Nachdem in der Stadtrundfahrt ein erster Eindruck von Wien gewonnen werden konnte, ging es am nächsten Tag gleich nach Schloss Schönbrunn. Schloss Schönbrunn wurde erst unter der Kaiserin Maria Theresia in seiner heutigen Form ausgebaut. Der barocke Palast war bis zum Ende des Ersten Weltkrieges die Sommerresidenz des österreichischen Kaiserhauses.

Zum ersten Adventssonntag waren die Kirchenbänke in Aufham übervoll. Der Einladung zu einem Familiengottesdienst waren die Pfarrangehörigen in Scharen gefolgt. Unter dem Leitspruch „Neues Leben“ wurde der Beginn des Advents von Groß und Klein gemeinsam gefeiert. Die musikalische Gestaltung übernahm Martina Jakob mit dem Kinderchor.

Gemeindereferentin Marianne Aicher wies zu Beginn der Messe auf das Motto „Neues Leben“ hin. Mit diesem Sonntag beginne nicht nur die Adventszeit, es ist auch der Beginn eines neuen Kirchenjahres und vier neue Ministranten werden in ihren Dienst eingeführt. So standen zunächst die vier neuen  „Minis“ im Mittelpunkt. Katharina Häfele, Andreas Scheurl, Florian Schmelz und Alia Strell wurden der Gemeinde vorgestellt. „Ministrant heiß Diener“, erklärte Marianne Aicher und fügte an: „Die Ministranten stehen stellvertretend für uns alle am Altar und sind ein Zeichen, das wir alle Gott dienen wollen. “Als äußere Zeichen für ihren Dienst erhielt sie ein Kreuz von Pfarrer Christoph Kronast ausgehändigt. Im weiteren Verlauf des Gottesdienstes wurde auf kindgerechte Art deutlich gemacht, was Advent bedeutet. Denn in den biblischen Texten wurde darauf hingewiesen, dass ein neuer „Spross“, der Menschensohn kommen wird. Um die Thematik „Spross“ zu veranschaulichen, erhielten alle Kinder einen Zweig. Bei der genauen Betrachtung wurden die Sprossen am Zweig in den Mittelpunkt gestellt und die Verbindung zu Jesus Christus hergestellt. Pfarrer Kronast vertiefte diese Gedanken in seiner Predigt zusätzlich. Für die Kinder gab es am Ende der Messe noch die Möglichkeit, sich aktiv am Geschehen zu beteiligen. Bei einem Lichtermarsch waren alle involviert und zogen mit brennenden Kerzen durch das Gotteshaus, während die Kirchengemeinde das passende Lied dazu anstimmte. „Mache Dich auf es werde Licht“ war der motivierende Text im Hinblick auf die Wochen des Advents. Vor dem Segen war es Pfarrer Kronast ein Anliegen, allen zu danken die ihren Beitrag zur Vorbereitung des Gottesdienstes und zur Schulung der neuen Ministranten geleistet hatten. Nach der Messe konnte die Ministrantenarbeit unterstützt werden, denn die Mädchen und Buben boten selbst gefertigte Waren zum Verkauf an.

Text und Bild: M. Horn

 

 

 

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