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Ökumenischer Kirchweihgottesdienst in Piding und Pfarrfest

Am Sonntag, den 28. Juli wurde um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche Piding Maria Geburt der festliche Kirchweihgottesdienst gefeiert, zum erstenmal in ökumenischer Form.

Pfarrer Ionel Anghel, Pfarrer Thomas Huber, Gemeindereferentin Marianne Aicher und zahlreiche Ministranten zogen zu den feierlichen Klängen der Kirchenorgel und der Kirchenbläser in den Altarraum ein. Auch Diakon Peter Walter feierte den Gottesdienst mit.

In seiner Begrüßung sagte Pfarrer Anghel: „Schön, dass wir als Pfarrfamilie und als Familie Gottes, als Christen versammelt sind, um miteinander Gott zu loben und zu preisen.“

Pfarrer Huber verkündete das Evangelium nach Lukas: Jesus betete einmal an einem Ort, als er das Gebet beendet hatte, sagte einer seiner Jünger zu ihm: Herr, lehre uns beten. Da sagte er zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht: Vater, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Gib uns täglich das Brot, das wir brauchen! Und erlass uns unsere Sünden, denn auch wir erlassen jedem, was er uns schuldig ist. Und führ uns nicht in Versuchung!

In seiner Predigt nahm Pfarrer Huber Bezug auf das Evangelium und spannte den Bogen zum ökumenischen Gottesdienst: Welche Unterschiede es auch gebe, zum Beispiel beim Glaubensbekenntnis, wo niemand wisse, ob sein Nachbar nun seinen Glauben an die „katholische“, „evangelische“ oder „christliche“ Kirche bekunde, das VaterUnser eine alle Konfessionen. Wobei ihm persönlich die Anrede „Vater“ fast zu förmlich sei, in der ursprünglichen aramäischen Bedeutung sei „Abba“ unserem „Papa“ gleichzusetzen.

Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes übernahmen der Kirchenchor der Pfarrei und die Kirchenbläser unter der Gesamtleitung von Organistin Anni Utz.

Am Ende des Gottesdienstes lud der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Christian Stöberl, die versammelte Gemeinde im Namen vom Seelsorgeteam, der Kirchenverwaltung und des Pfarrgemeinderates zum Pfarrfest ins Pfarrheim ein, das traditionellerweise nach dem Kirchweihgottesdienst gefeiert wird.

Viele Angebote und Zerstreuungen warteten dort auf die Festbesucher.

Der Eine-Welt-Laden hatte geöffnet, in der Bücherei fand ein Bücherflohmarkt statt, bei dem Leseratten das eine oder andere Schnäppchen ergattern konnten: Ganze Arme voll Bücher trugen manche nach draußen. Auch für die kleinsten Festbesucher war viel geboten, sie konnten basteln, Gebetsfahnen bemalen, sich Tattoos auf Hände oder Arme malen lassen und sich an Geschicklichkeitsspielen messen. Draußen wurde Fußball gespielt.

Vor dem Pfarrheim wurden die Festbesucher kulinarisch mit Essen, Getränken, den berühmten frischen Bovesen und später Kaffee und Kuchen verwöhnt, zur Unterhaltung spielte die Musikkapelle Piding zünftig auf. Das Fest zog sich über die Mittagsstunden und löste sich am frühen Nachmittag auf, als die Pfarrei Piding vom Wetterglück verlassen wurde und ungemütlicher Regen einsetzte.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die sich in irgendeiner Weise um das Pfarrfest verdient gemacht haben, allen Helfern, Kuchenbäckern und Spendern.