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7. Gruppenstunde – Gehet hin in Frieden

Was können wir alles mit unseren Füßen machen? Wir probieren es aus.

Dann geht es um unser Zuhause. Aus einem gelben Tuch wird ein Haus gefaltet. Wir falten aus bunten Servietten ebenfalls Häuser und verzieren sie mit Zündhölzchen.

In Piding gibt es viele Wohnhäuser. Es gibt auch ein Haus, in dem Gott wohnt, die Kirche. Es ist ein helles, freundliches Haus, in dem Tag und Nacht eine Kerze leuchtet, als Zeichen für die Nähe Gottes. Wir stellen unsere brennende Gruppenkerze in das gelbe Haus in der Mitte.

Ich kann mit meinen Füßen mein Zuhause verlassen und kann Leute treffen. Wir begrüßen uns und erzählen uns, was wir Neues gehört haben. So war es auch schon vor langer Zeit, als Jesus gelebt hat.

Wir stellen uns vor, dass Jesus mit seinen Freunden unterwegs ist. Sie kommen durch Städte und Dörfer. Wir hören eine Bibelgeschichte aus dem Lukasevangelium: Jesus sandte seine Jünger aus, in die Städte und Dörfer zu gehen und den Menschen das Reich Gottes zu verkünden. „Wenn ihr in ein Haus kommt, sagt zuerst: Friede diesem Haus“. 

Jetzt sind wir an der Reihe. Jesus will, dass wir seinen Frieden unter die Menschen bringen.

Wenn uns die Kraft ausgeht, können wir in das Haus Gottes gehen und uns wieder von seinem Licht und seinem Frieden anstecken lassen. Wir können sein Wort hören, den Leib Christi empfangen, dabei neue Kraft schöpfen und mit seinem Segen gestärkt in den Alltag zurückgehen. Der Pfarrer erinnert uns am Ende des Gottesdienstes immer an Jesu Auftrag, indem er sagt „Gehet hin in Frieden.“

Wir zünden unsere Teelichter an der Kerze im „Gotteshaus“ an und schmücken unsere Häuser.

B. Amberg