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Erstkommunion im Pfarrverband

An drei aufeinander folgenden Sonntagen wurde im Pfarrverband Anger-Aufham-Piding Erstkommunion gefeiert. Junge Christen aus den drei Pfarreien traten zum ersten Mal an den Tisch des Herrn. Festlich wurde dieser Tag begangen der heuer unter dem Leitspruch „Christus ist unser König“ stand.

Für die einzelnen Pfarreien war das Erstkommunionfest wieder ein echter Höhepunkt im Kirchenjahr. Schon die festlich geschmückten Pfarrkirchen setzten den äußeren Akzent. Deshalb war es Pfarrer Ionel Anghel auch ein Anliegen, all jenen zu danken, die sich in die Vorbereitung und Organisation der Erstkommunionfeiern eingebracht hatten. Im Laufe der vergangenen Monate waren die Mädchen und Buben sowohl im Schulunterricht als auch in Kommuniongruppen auf den großen Tag vorbereitet worden. „Ich bin so richtig nervös“ ließ aber dann doch der eine oder andere jungen Christen seinen Gefühlen am Morgen des Erstkommuniontages freien Lauf. Doch alles klappte perfekt und die Kinder konnten ein schönes persönliches Kirchenfest im Kreise ihrer Familien erleben. Denn neben Eltern und Geschwistern waren auch Großeltern und weitere Verwandte in die Kirchen gekommen um mitzufeiern. Festlich wurden die Gottesdienste mit passenden Liedern und Musikstücken gestaltet. Im Laufe der Messe wurde auf kindgerechte und anschauliche Art das Thema „Christus ist unser König“ aufgearbeitet. Gemeindereferentin Marianne Aicher hielt die Predigt und wusste mit eindrucksvollen Worten den Leitgedanken der heurigen Erstkommunion zu erläutern. Zum „Vater unser“ versammelten sich die Kinder dann um den Altar um anschließend zum ersten Mal die Hostie in der Hand zu halten und die Kommunion zu empfangen. Nach dem morgendlichen Gottesdienst wurde in den einzelnen Familien gefeiert, bevor mit einer Dankandacht am Abend dieser besondere Tag ausklang.

Text: Maria Horn

 

 

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Erstkommunion HPZ

In einem berührenden Gottesdienst empfingen Lorenz, Katrin, Richard, Stefanie, Manuel und Jonas aus dem HPZ Piding in der Pfarrkirche ihre Erste Hl. Kommunion.
Das Gruppenbild zeigt sie zusammen mit ihren Familien, Frau Rippberger und Pfarrer Anghel.

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8. Gruppenstunde – Herr bleibe bei uns

Wir lesen die Emmausgeschichte mit verteilten Rollen: Jesus begegnet einigen seiner Jünger nach der Auferstehung. Erst erkennen sie Jesus nicht, dann „geht ihnen ein Licht auf“.

Die Zeit der Vorbereitung geht zu Ende, der große Tag der heiligen Erstkommunion ist nicht mehr allzu weit weg und wird schon greifbar. Gemeinsam schauen wir zurück und überlegen uns anhand von Symbolen, was wir in unseren Gruppenstunden alles erarbeitet haben. Wir blicken auch in die Zukunft: In der Begegnung mit unserem auferstandenen Herrn Jesus Christus öffnet sich der Blick auf unser Leben und bekommt eine neue Bedeutung.

Wir lösen das „Gottesdienst-Rätsel“ in unserem Kommunionalbum.

Die Reise mit Gott an unserer Seite geht weiter – unser ganzes Leben lang.

B. Amberg

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7. Gruppenstunde – Gehet hin in Frieden

Was können wir alles mit unseren Füßen machen? Wir probieren es aus.

Dann geht es um unser Zuhause. Aus einem gelben Tuch wird ein Haus gefaltet. Wir falten aus bunten Servietten ebenfalls Häuser und verzieren sie mit Zündhölzchen.

In Piding gibt es viele Wohnhäuser. Es gibt auch ein Haus, in dem Gott wohnt, die Kirche. Es ist ein helles, freundliches Haus, in dem Tag und Nacht eine Kerze leuchtet, als Zeichen für die Nähe Gottes. Wir stellen unsere brennende Gruppenkerze in das gelbe Haus in der Mitte.

Ich kann mit meinen Füßen mein Zuhause verlassen und kann Leute treffen. Wir begrüßen uns und erzählen uns, was wir Neues gehört haben. So war es auch schon vor langer Zeit, als Jesus gelebt hat.

Wir stellen uns vor, dass Jesus mit seinen Freunden unterwegs ist. Sie kommen durch Städte und Dörfer. Wir hören eine Bibelgeschichte aus dem Lukasevangelium: Jesus sandte seine Jünger aus, in die Städte und Dörfer zu gehen und den Menschen das Reich Gottes zu verkünden. „Wenn ihr in ein Haus kommt, sagt zuerst: Friede diesem Haus“. 

Jetzt sind wir an der Reihe. Jesus will, dass wir seinen Frieden unter die Menschen bringen.

Wenn uns die Kraft ausgeht, können wir in das Haus Gottes gehen und uns wieder von seinem Licht und seinem Frieden anstecken lassen. Wir können sein Wort hören, den Leib Christi empfangen, dabei neue Kraft schöpfen und mit seinem Segen gestärkt in den Alltag zurückgehen. Der Pfarrer erinnert uns am Ende des Gottesdienstes immer an Jesu Auftrag, indem er sagt „Gehet hin in Frieden.“

Wir zünden unsere Teelichter an der Kerze im „Gotteshaus“ an und schmücken unsere Häuser.

B. Amberg

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6. Gruppenstunde - Liebst Du mich?

Jetzt nehmen wir uns Zeit, um uns mit unserem Innersten, unserer Mitte zu beschäftigen – unserem Herzen. Jetzt steht das Herz im Mittelpunkt, es geht nun um das „Herzstück“ der Erstkommunion: den Empfang der Hostie.

Wir versuchen, unser Herz zu spüren.

Aus einem großen Geschenkpaket mit dem Absender „Herzliche Grüße von Gott“ nehmen wir nacheinander folgende Dinge:

  • das „Vater unser“
  • Friedensgruß
  • Lamm
  • Symbol für Hostie

Wir beten das „Vater unser“. Danach „üben“ wir schon einmal den Empfang der Kommunion. Wir teilen dazu eine Semmel.

Gemeinsam schauen wir uns den Gottesdienstablauf an: Die Mitte der Eucharistiefeier bildet das Hochgebet. Danach folgt die Kommunionfeier.

Wir beenden den Nachmittag mit einem gemeinsamen Besuch der Wortgottesfeier in Mauthausen. Bei dem von Karl Wimberger geleiteten Wortgottesdienst tragen wir unsere Bitten an Gott in den Fürbitten vor. Unser selbst gebackenes Brot nehmen wir als Zeichen unserer Gemeinschaft mit und empfangen den Segen.

Guter Gott, du hast uns mit deiner Gegenwart gestärkt. Im Wort und im Brot hast du uns eine Ahnung von deiner Güte geschenkt.

Danke, dass wir dir immer wieder neu begegnen können. Danke, dass du uns den Neuanfang mit dir immer wieder ermöglichst. Lass in unserem Leben sichtbar werden, was wir durch dich erfahren haben. Darum bitten wir durch Jesus, unseren Bruder und Herrn. Amen.

B. Amberg

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5. Gruppenstunde - Wir loben Dich, wir danken Dir

Wir überlegen, was wir alles mit dem Mund tun können und üben „Lippenlesen“. Dann machen wir uns darüber Gedanken wofür wir Gott loben und danken möchten.

Genauso wie wir jetzt hat auch Jesus seinen Vater oft gelobt und gedankt. Besondere Bedeutung hatte für Jesus der letzte gemeinsame Abend mit seinen Jüngern.

Wir lesen die Bibelstelle aus dem 1. Brief des Apostels Paulus an die Korinther: „Wenn ihr von diesem Brot esst und aus diesem Kelch trinkt“. Diese Worte hören wir in jeder Messfeier.

Wir betrachten das Bild der aufgebrochenen „Hostie“: Wir sehen ganz verschiedene Bilder aus dem Leben Jesu: Geburt im Stall, die Taufe im Jordan, Wunder, bis hin zu seinem Tod am Kreuz. All dies ist auch in der realen Hostie enthalten, die wir bei unserer Erstkommunion zum ersten Mal empfangen. Wir nehmen also den Gottessohn in uns auf und werden mit ihm eins.

B. Amberg

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4. Gruppenstunde - Segne das Werk unserer Hände

Heute haben wir uns viel vorgenommen und treffen uns zum Gruppennachmittag im Pfarrsaal. Wir entzünden unsere Gruppenkerze. Sie ist schon ein gutes Stück kleiner geworden als zum Beginn. Abwechselnd nehmen die Kinder die Kerze nach Hause in ihre Familien mit. Schön, dass das Zeichen unserer Gemeinschaft dort weiterbrennt.

Wir beschäftigen uns mit der Frage, wie Brot entsteht. Viele einzelne Schritte sind notwendig bis es fertig ist – pflügen, eggen, säen, die Kraft der Sonne und des Regens, ernten, mahlen, kneten, formen, backen, teilen. Wir gehen in die Küche und machen uns ans Semmeln-backen. Gar nicht so leicht, aus dem klebrigen Teig eine schön geformte Semmel zu bekommen! Aber zusammen gelingt es.

Während der Backzeit überlegen wir uns Geschichten von Jesus, bei denen es um das gemeinsame Essen geht. Wir lesen miteinander aus dem Lukasevangelium die Geschichte der „Speisung der Fünftausend“: Da einer bereit ist zum Teilen, geschieht ein Wunder und am Ende werden alle satt. Dafür gilt es Gott zu danken. Wir überlegen: Wann fällt es uns leicht, etwas herzugeben oder zu teilen? Wann fällt es uns schwer? Von welchen Dingen haben wir in der heutigen Zeit zu wenig?

Nun üben wir unser Lied „Jesus, König“ und haben viel Spaß dabei.

Wir besprechen im Gottesdienstablauf die Gabenbereitung.

Unsere Semmeln sind fertig und richtig gut geworden!

Jetzt haben wir uns eine Brotzeit verdient, die fleißige Mütter für uns vorbereitet haben und setzen uns beim schönen Wetter in den Garten. Wir beginnen die Mahlzeit mit einem gemeinsamen Tischgebet.

B. Amberg

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3. Gruppenstunde – Mit Jesus hören

Nach dem Anzünden der Gruppenkerze singen wir „Pass auf, kleines Ohr, was Du hörst“ – heute geht es darum zuzuhören!

Wir spielen „Stille Post“ und „Geräusche raten“. Wir merken, dass es fast immer etwas zu hören gibt, besonders wenn wir ganz leise sind.

Danach beschäftigen wir uns mit der Geschichte von Samuel, der mit seinem alten Lehrer Eli in einem Tempel lebt und in der Nacht Gottes Stimme hört. Wir lesen die Geschichte mit verteilten Rollen und nehmen ein „Hörspiel“ auf.

Auch im Gottesdienst sind wir – wie Samuel und Eli – eingeladen zum „Hören“:

Wir hören in den Lesungen Geschichten des Volkes Israel aus dem Alten Testament und Erzählungen von den ersten Christen aus dem Neuen Testament. Im Evangelium hören wir von Jesus selbst, was er gesagt und getan hat.

Vor uns auf dem Boden liegt ein schön verpacktes Geschenk. Wir packen es aus – eine Bibel kommt zum Vorschein. Wir kennen schon viele Geschichten aus der Bibel und sprechen darüber, welche Lieblingsgeschichte wir haben. Auch die Geschichte von Samuel und Eli finden wir!

Wir lösen ein Kreuzworträtsel: Im Gottesdienst sagt der Pfarrer an vielen Stellen etwas und die Kirchengemeinde antwortet. Wer kennt alle Antworten im Gottesdienst?

Nach einer kleinen Stärkung beschäftigen wir uns wieder mit dem Gottesdienstablauf: Was sagen wir nach der Lesung? Wie begrüßen wir feierlich das Evangelium? Wir beten das Glaubensbekenntnis miteinander. Zusammen geht es ganz leicht. Wir formulieren Fürbitten, die beim nächsten Gottesdienst vorgetragen werden.

Zum Abschluss singen wir und beschließen die Gruppenstunde mit einem Segensgebet.

B. Amberg

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2. Gruppenstunde - Kommt und seht!

Heute geht es um das „Sehen“. Zuerst entzünden wir die Gruppenkerze. Nach einer kurzen Einführung in das Thema singen wir das Lied: „Pass auf, kleines Auge, was Du siehst“.

Lustig ist das nächste Spiel: Ich sehe was, was Du nicht siehst. Wir raten reihum bis alle dran waren.

SEHEN kann man aber nicht nur mit den Augen, sondern auch innerlich. Wir machen die Augen zu und stellen uns einen schönen Platz in der Natur vor. Alle dürfen erzählen, was sie gesehen haben.

Mit einer Fantasiereise nähern wir uns nun der heutigen Bibelgeschichte aus dem Johannesevangelium: Jesus geht bei Johannes und zwei seiner Freunde vorbei. Johannes erklärt seinen Freunden, dass Jesus ein besonderer Mensch ist, der von Gott kommt. Die Freunde gehen mit Jesus mit und  sehen, wo Jesus wohnt. Sie bleiben den ganzen Tag bei Jesus.

Wir legen uns ganz bequem auf unsere Isomatten im Pfarrsaal, schließen die Augen und hören zu, wie die Geschichte vorgelesen wird. Das Kopfkino kann beginnen! Wir sind im Land Palästina, als Jesus dort lebte. Wir sehen Johannes und hören auf seine Worte….
Eine Glocke beendet unsere Reise und führt uns wieder zurück. Wir reden darüber, was jeder von uns gesehen und erlebt hat.

Anschließend malt jeder eine Szene der Bibelgeschichte. Dann basteln wir unsere Fotos für unsere große Krone in der Kirche… Aber psssttt, mehr wird noch nicht verraten!

Wir spielen „Buchstabensalat“: Wir suchen kirchliche Begriffe in einem Textfeld mit lauter Buchstaben heraus und hören die Erklärungen dazu.

Wir beschäftigen uns auch mit den Texten der Eröffnung im Gottesdienst: Gott sieht uns alle an, jeder ist wichtig. Er sieht uns alle mit unseren Fehlern und Schwächen, die wir vor Gott und voreinander nicht verstecken brauchen. Er sieht unser Vertrauen auf Jesus, unsere Freude und unseren Dank, dass Jesus in unserer Mitte ist. Wir singen ein schönes Glorialied aus dem Gotteslob.

Nach einem gemeinsamen Segensgebet starten wir ins Wochenende.

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1. Gruppenstunde - In Jesu Namen versammelt

Heute treffen wir uns zu unserer ersten Gruppenstunde! Zuerst begrüßen wir uns.

Danach machen wir das Wollknäuel-Spiel: Ein Kind hält ein Wollknäuel in den Händen und stellt sich kurz vor, danach wir das Knäuel weitergeworfen. Ein dichtes Netz mit vielen Verknüpfungen entsteht. Gemeinsam wird das Netz betrachtet und darüber gesprochen: Was bedeutet dieses Netz für uns? Es ist ein Zeichen für unseren Zusammenhalt, es gibt Sicherheit. Wir sind alle aufeinander angewiesen.

Nun bekommt jeder ein weißes Puzzleteil. Jeder schreibt seinen Namen darauf und malt seine Lieblingsbeschäftigung. Nun wird gepuzzelt – gar nicht so einfach! Aber wir helfen alle zusammen und so schaffen wir es schließlich. Wir drehen das Puzzle um: Jesus Christus ist in unserer Mitte!

Wir hören eine Bibelstelle aus dem Brief des Apostel Paulus an eine kleine christliche Gemeinde in Korinth. Auf jeden einzelnen kommt es an, wir sind alle ein wichtiges Teil in unserer Gemeinschaft. So wie unser Puzzleteil im Christusbild. Danach singen wir das Lied „Wo zwei oder drei in Deinem Namen versammelt sind“.

Eine wichtige Arbeit steht an: Die Gruppenkerze wird gemeinsam gebastelt! Auf der Vorderseite entsteht ein Kelch mit einer Hostie. Auf der Rückseite kleben wir mit Buchstaben unsere Vornamen. Wir ordnen diese so an, dass in der Mitte „Im Namen Jesu“ entsteht. Die brennende Kerze ist nun ein Zeichen für unsere Gemeinschaft in der Kommuniongruppe.

Ein gemeinsames Kreuzzeichen und der Segen, den wir uns erbitten, beschließt unsere erste Gruppenstunde.